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Osterfeuer – bestaunte Tradition mit Risiken
MELDEPFLICHT

Das Osterfest kommt immer näher, zu welchem vielerorts wieder die traditionellen Osterfeuer geplant sind. Auf was muss geachtet werden, dass das Brauchtum keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt.
Grundsätzlich ist das Verbrennen von biogenen Materialien (Materialien pflanzlicher Herkunft wie Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub) verboten. Im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen ist es jedoch gestattet, sofern man unten stehende Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen einhält:
- Es sollte immer ein Feuerlöschgerät oder einen Eimer mit Wasser vorhanden sein.
- Das Feuer muss bis zum endgültigen Erlöschen beaufsichtigt werden.
- Zeit und Ort des Osterfeuers sind der Gemeinde mindestens zwei Wochen vorher zu melden.

Feuer als Gefahr für Kleintiere
Vielerorts werden die Osterfeuer bereits vor Ostern aufgeschichtet und dienen kleinen Wildtieren wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögeln als Unterschlupf oder sogar als Brutstätte. Wird das Feuer entzündet, gibt es für die Tiere keine Möglichkeit aus den Flammen zu entkommen. Deshalb ist es anzuraten das Material erst kurz vorher aufzuschichten bzw. zumindest kurz vor dem Anzünden umzuschichten.
Darüber hinaus sollte es allen Veranstaltern bewusst sein, dass Osterfeuer natürlich keineswegs dazu dienen sollten, Sperrmüll, Reifen oder Kunststoff zu entsorgen. Durch das Verbrennen dieser Materialien entstehen giftige Dämpfe, die Mensch und Umwelt gleichermaßen schaden.
Um den Bürgerinnen und Bürgern die Meldepflicht von Osterfeuern zu erleichtern, liegt am Gemeindeamt ein fertiges Musterformular auf, das der Antragsteller ausfüllen und unterschrieben abgeben muss. Angegeben werden muss Art des Feuers, Ort und Zeit des Abbrennens, Name des Beaufsichtigenden, telefonische Erreichbarkeit während des Abbrennens. Dieses Formular für Sondergenehmigungen betrifft Osterfeuer, Sonnwendfeuer und Herz-Jesu-Feuer. - Anmeldungsformular

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